Zukunftspreis · 12. Juni 2026

Handwerksbetrieb des Jahres 2026

Gewinner Zukunftspreis 2026 der Handwerkskammer Dresden

Am 12. Juni 2026 hat die Handwerkskammer Dresden FAE Elektrotechnik aus Heidenau mit dem „Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres 2026“ ausgezeichnet. 14 Handwerksbetriebe aus der Region hatten sich beworben. Überreicht haben den Preis Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Schirmherr des Wettbewerbs, und Kammerpräsident Jörg Dittrich – beim Sommerfest der Kammer vor mehr als 400 Gästen.

In diesem Heft: was hinter dem Preis steckt, wie der Abend war, was die Kammer an FAE hervorhebt – und alle Berichte, die wir dazu im Netz gefunden haben.

Die Trophäe für den Handwerksbetrieb des JahresFoto: Handwerkskammer Dresden/André Wirsig

In der Presse

Was über den Preis berichtet wurde

Alle Berichte zum Zukunftspreis 2026, die wir im Netz gefunden haben – jeweils mit Link zum Original. Die Zusammenfassungen sind von uns.

Stand der Recherche: 11. Oktober 2026. Die Links führen zu den Originalen der jeweiligen Herausgeber; die Zusammenfassungen sind von uns.

Der Preis

Zukunftspreis der Handwerkskammer Dresden

Mit dem Zukunftspreis zeichnet die Handwerkskammer Dresden seit 2012 Betriebe aus, die sich klug für die Zukunft aufstellen: Wie gewinnen sie Nachwuchs, wie halten sie ihre Fachkräfte, wie nutzen sie neue Technik und Digitalisierung, wie nachhaltig arbeiten sie? Entscheidend ist das Gesamtbild. Mitmachen können Handwerksbetriebe aus dem Kammerbezirk – der Stadt Dresden und den Landkreisen Meißen, Bautzen, Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

2026 war die 15. Runde. Die Jury aus der Sächsischen Staatskanzlei und der Handwerkskammer wählte aus den 14 Bewerbungen sieben Betriebe in die engere Wahl und besuchte sie vor Ort. Der Sieger bekommt eine gläserne Trophäe und 3.000 Euro Preisgeld.

Der Abend

Sommerfest der Handwerkskammer · 12. Juni 2026

Verliehen wurde der Preis beim Sommerfest der Handwerkskammer Dresden auf dem Gelände des Bildungszentrums njumii in Dresden. Mehr als 400 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft waren da, die Preisverleihung lief im vollbesetzten Saal. Für die drei Erstplatzierten gab es Urkunden und Blumen auf der Bühne.

  • Ministerpräsident Michael Kretschmer überreicht Lutz Fleck, Geschäftsführer von FAE Elektrotechnik, den Zukunftspreis
  • Eingraviert: Handwerksbetrieb des Jahres 2026 – FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Heidenau
  • Von links: Michael Kretschmer, Yvonne Fleck, Lutz Fleck und Jörg Dittrich

Fotos: Handwerkskammer Dresden/André Wirsig

Den ersten Platz holte FAE Elektrotechnik. Platz zwei ging an Unser Bäcker aus Klipphausen, Platz drei an TnT Neue Energien aus Dresden.

Der Betrieb

Was die Kammer an FAE hervorhebt

Angefangen hat alles 1992 in Dohna: Der Elektrotechniker Lutz Fleck gründete die Firma im Kohlenkeller seines Großvaters – mit zwei Mitarbeitern und einem Trabant. Nach der Jahrhundertflut zog FAE nach Heidenau. Heute arbeiten dort 182 Menschen. 26 junge Leute lernen bei FAE ihren Beruf, dazu kommen mehrere Studierende der Dualen Hochschule.

FAE plant und baut elektrotechnische Anlagen für Industrie, öffentliche Hand, Forschung, Bildung und Kultur – die Kammer nennt unter anderem die TU Dresden, Fraunhofer-Institute, die Uniklinik, den Kulturpalast, die Staatlichen Kunstsammlungen und das Landgestüt. Dazu kommen ein eigener Schaltanlagenbau, die eigene LED-Leuchtenfertigung, für die eine neue Halle geplant ist, und Forschung an Brennstoffzellen, die ohne Abgase Strom erzeugen.

Kammerpräsident Jörg Dittrich nannte FAE ein Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften, starke regionale Wurzeln und Engagement vor Ort. Die Grundlage dafür: handwerkliches Können, der Einsatz für die Ausbildung und die laufende Weiterbildung der Mitarbeiter. Es war nicht die einzige Ehrung in diesem Jahr: Ende März wurde FAE als „Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb 2025“ des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge geehrt, im Mai stand FAE mit Lutz Fleck im Finale um „Sachsens Unternehmer:in des Jahres 2026“.

Der Preisträger in Zahlen

  • Unternehmen

    1992Gründung

    in Dohna, mit zwei Mitarbeitern und einem Trabant – seit der Jahrhundertflut in Heidenau

  • Beschäftigte

    182Menschen

    arbeiten bei FAE in Heidenau

  • Ausbildung

    26Azubis

    dazu mehrere Studierende der Dualen Hochschule

Zahlen: Handwerkskammer Dresden, Medieninformation vom 12.06.2026; Beschäftigte und Azubis: FAE, Stand Oktober 2026

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Quellen